Gesellschafts- und Wirtschaftsrecht

23. Mai 2016

Schadensberechnung bei fehlerhafter Steuerberatung

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Im Falle der Pflichtverletzung durch einen Steuerberater stellt sich oft die Berechnung des entstandenen Schadens als Problem dar. Grundsätzlich ist nur auf das Vermögen des unmittelbar betroffenen Mandanten abzustellen. Anders ist das, wenn im konkreten Einzelfall weitere Unternehmen in den Beratungsvertrag einbezogen worden sind. Dann ist bei der Schadensberechnung auch die Vermögenslage dieser Unternehmen zu berücksichtigen (BGH, Urteil vom 18.02.2016 - IX ZR 191/13).

Diese Entscheidung hat vor allem Bedeutung für Fälle der Falschberatung bei der Umstrukturierung von Unternehmensgruppen.

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